FAHRT NACH KASTILIEN 2008
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MADRID - PALACIO REAL
| "Pedro I. war der
erste König von Kastilien, der jene maurische Festung über dem
Manzanares zeitweise als Residenz nutzte. Deren entscheidender Umbau
setzte mit Erhebung Madrids zur Hauptstadt ab 1561 unter Philipp II. ein.
Ein durch Sturm verheerend entfachter Brand ruinierte dieses Schloss 1734
endgültig, und von dem ersten Bourbonen Philipp V. erhielt der Turiner
Hofarchitekt Filippo Juvarra 1735 den Auftrag, einen Neubau zu entwerfen.
... Nach Juvarras Tod (+ 1736) übernahm sein piemontesischer Mitarbeiter
Giovanni Battista Sacchetti die Planung. Er griff im Grundriss das Quadrat
des maurischen Alcazars auf und folgte beim Aufriss Anregungen von G. L.
Berninis Louvre (1664 - 65). 1737 konnte Philipp den Grundstein legen,
1764 sein Sohn Karl III. einziehen in das damals noch weiße
Marmorschloss. ... Bis zur Flucht König Alfonsos XIII. 1931 blieb der
Palacio Real ständiger Wohnsitz der königlichen Familie." (Schomann,
S. 146)
Im Nordosten des Königspalastes liegt der Ost-Platz (Plaza de Oriente), an dessen Ostseite sich die Oper befindet. Malerisch lag an diesem Tag die Südseite des Schlosses da. An der Mauer nordöstlich des Schlosses befindet sich das Denkmal des 2. Mai 1808. Auf dem Weg zur Plaza de Espana hat man einen Guten Blick in die Schlossgärten. |