FAHRT NACH KASTILIEN 2008

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TOLEDO - STADTRUNDGANG ALS ÜBERSICHT

Am Abend des 16. Mai kamen wir in Toledo an, bezogen das Hotel und näherten uns das erste Mal der Altstadt, ohne sie allerdings zu betreten.

           

Beim Abendessen kam noch einmal die Sonne unter den Wolken hervor, so dass wir vom Hotel aus die Altstadt in rötlicher Abendsonne liegen sahen: eigene Seite.

Am nächsten Morgen begann die Stadtbesichtigung mit einem kurzen Abstecher zum maurisch ornamentierten Bahnhof, der Vorbeifahrt an der Alcantara-Brücke und dem Betrachten des schönen Panorama-Blicks im Süden des Tajo: eigene Seite.

In der Nähe des Bisagra-Tors entließ uns der Bus; darauf sahen wir ein kleines Stück der Stadtmauer und kamen dann zum Bisagra-Tor: eigene Seite.

     

Nach der Durchquerung des Bisagra-Tors empfing uns der Blick auf den Chor von Santiago del Arrabal, erbaut 1265. Sein Glockenturm war Minarett der Moschee und weist noch das typische Doppelfensterchen auf.

              

              

Die Calle Real del Arrabal führt zur Puerta del Sol, hinter der eine steile Gasse zur Kirche Santo Cristo de la Luz ansteigt: eigene Seite.

        

Durch Toledos Gassen gelangten wir zur Plaza Zocodover, in deren Namen noch der alte "Suk" weiterlebt.

                 

           

Von dort ist es nicht weit zum Alcazar, dessen Inneres sich uns aber nicht erschloss; die Gruppe wurde am Cervantes-Denkmal vorbei zum Hospital Santa Cruz geführt: eigene Seite.

                    

Ziel des weiteren Wegs war zwar die Kathedrale, der Weg dahin führte aber an weiteren markanten Punkten Toledos vorbei, an San Vicente - von dort aus kleiner Abstecher zur Plaza de Padilla -, vorbei an der Jesuitenkirche San Ildefonso, deren Türme wir am folgenden Tag erstiegen (eigene Seite) zum Westgotenmuseum in der Kirche San Roman ...

                       

           

... vorbei an der Karmeliterinnen-Kirche ...

        

... und hin zur Dominikanerinnenkirche Santo Domingo Real mit eigenartiger Netzkuppel.

                       

Weitere Impressionen: Denkmal für Becquer, typische Mauer und (früheres) Dirnenquartier.

     

Immer wieder besticht der Backstein von Toledo, wenn er im Mudejar-Stil verarbeitet ist, wie etwa hier bei Santo Domingo El Antiguo, in dessen Kirche wieder etwas von El Greco zu bewundern ist.

                    

           

Weiter durch die Gassen, vorbei an der Posada de la Hermandad; bei Adolf haben wir nicht gespeist: Weniger aus politischen Gründen, sondern weil wir vorher anderswo hängen geblieben waren.

        

              

  

Schließlich kamen wir zur Kathedrale (eigene Seite) und gingen danach noch zur Kirche Santo Tome (eigene Seite) mit einem wichtigen Werk El Grecos, dem "Begräbnis des Grafen Orgaz". Damit war das Programm des 17. Mai abgeschlossen. - Am nächsten Tag, am Sonntag, dem 18. Mai, setzten wir das Toledo-Programm fort und spazierten zuerst über den Puente San Martin, d. h. den Tajo im Westen der Altstadt.

                    

                 

Im Westen der Altstadt, also am Rande des alten Judenviertels, gingen wir hinauf zur Synagoge "El Transito": eigene Seite.

              

Neben der Synagoge befindet sich das Haus El Grecos, das aber derzeit geschlossen war. Vor seinem Haus wird der Maler mit einem Denkstein geehrt, hinter dem sich ein schöner Blick zum Tajo hinunter eröffnet.

              

           

In Richtung auf San Juan de los Reyes bogen wir erst noch in ein Grundstück zur Rechten ein und durften das Wunder Santa Maria la Blanca (eigene Seite) in Augenschein nehmen. Ein weiterer Höhepunkt der Toledo-Besichtigung war das Kloster San Juan de los Reyes in der Calle de los Reyes Catolicos: eigene Seite.

           

Zum Abschluss konnten wir von den Türmen der Jesuitenkirche (eigene Seite) das inzwischen etwas bekanntere Toledo noch einmal von oben betrachten: Danach ging es zurück zur Martinsbrücke, bei der der Bus wartete, um uns nach Aranjuez und dann nach Madrid zu bringen.