FAHRT NACH KASTILIEN 2008

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AVILA - SANTO TOMAS

Von der Altstadt relativ weit entfernt liegt im Südosten der Konvent Santo Tomás, ein Komplex, erstellt 1483 bis 1493 im Auftrag der Katholischen Könige Ferdinand und Isabella und des Großinquisitors Tomás de Torquemada.

Auf dem Weg von der Altstadt nach Santo Tomás.

           

Westfront und Westportal der Klosterkirche, das Portal überspannt von einem Wimperg mit Granatapfel, eine Erinnerung an den Krieg gegen und den Sieg über Granada 1492.

                    

Das Kloster umfasst drei Kreuzgänge, zuerst den Kreuzgang der Novizen und den Kreuzgang des Schweigens.

                    

Vom Obergeschoss des Kreuzganges des Schweigens gelangt man in den Westchor der Klosterkirche.

           

Unter dem Hochaltar steht das Grabmal des Infanten Juan, des einzigen Sohnes der Isabella und des Ferdinand, der mit 19 Jahren 1497 in Salamanca verstarb. Es ist ein Werk des Florentiners Domenico Fancelli, 1510 in Genua entstanden und 1513 von Fancelli in Avila aufgestellt.

                 

  

           

        

Ebenfalls in der Kirche befindet sich das Grabmal des Juan de Avila und seiner Gemahlin, ein seltener Fall, dass der Schüler bei seinem Lehrer bestattet sein wollte.

        

Der Hochaltar, ein Werk des Pedro Berruguete mit der Darstellung des Lebens des Heiligen Thomas von Aquin, ist nicht zugänglich. Zu besichtigen ist aber der Westchor mit dem Platz der Isabella, von dem aus sie immer das Grab ihres Sohnes vor Augen haben konnte.

                 

Der dritte, hinterste und größte Kreuzgang ist der der Könige.

        

Auf dem Rückweg sieht man im Rückblick die Lage des Klosters Santo Tomás.