FAHRT NACH KASTILIEN 2008

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AVILA - KATHEDRALE

Als Ersatz für die noch unter Graf Raimund um 1105 begonnene Kathedrale ließ Alfonso VIII. ab 1172 den heutigen Bau von Meister Fruchel errichten. Der ummantelte Ostchor ist mächtiger Wehrturm in der östlichen Stadtmauer.

                 

"Nach schleppender Bauführung während des 13. Jh. entstanden ab ca. 1520 unter Bischof Blásquez Dávila Vierung, ausladende Querarme und ein basilikales Langhaus." (Schomann, S. 59)

                 

Das Nordportal, ein Weltgerichtsportal, entstand um 1280 und wurde 1486 vom Westen in den Norden versetzt.

                 

     

Und immer wieder: Störche!

  

"Die Westfassade war bis ca. 1500 im Bau, dennoch blieb der rechte ihrer beiden Zwillingstürme unvollendet. Vermutlich durch Juan Guas erhielt sie 1486 ihr spätgotisches Portal. ... Doch auch das Westportal büßte 1779 - 86 seinen Wimperg zugunsten spätbarocker Architekturrahmung und Skulpturen ein." (Schomann, S. 59)

                    

              

              

        

"Oberhalb der durch kreuzförmigen Querschnitt altertümlich wirkenden  Pfeiler ist darin <sc. im Langhaus> die gesamte Hochschiffswand in riesige Maßwerkfenster aufgelöst; entsprechend aufwendig wurde das Strebesystem für den 28 Meter hohen Raum." (Schomann, S. 59)

        

Die Westfront des eingebauten Chors zeigt Reliefs aus dem Marienleben; sie stammen von Juan Rodriguez und Lucas Giraldo (1536).

        

           

Eine Kapelle des südlichen Seitenschiffs enthält Gräber der Valderrabanos.

              

Von Vasco de la Zarza stammen die beiden Altäre der Vierung (1522).

        

An der Malerei des Retabels des Hauptaltars waren drei Meister beteiligt: Pedro Berruguete begann 1499, 1508 beendete Juan de Borgona, dazwischen war ein anonymer Meister am Werk.

     

Von Vasco de la Zarza stammen auch die Werke des Chorumgangs, vor allem das Grab des Alonso de Madrigal, genannt "El Tostado".

                    

Aus dem südlichen Chorumgang stammt der Altar mit dem Bild der Seelenwägung.

  

Südlich des Südquerschiffs befinden sich Kapellen und die Sakristei.

           

Dort zeigt auch das Kathedralmuseum seine Schätze.

                    

  

Der Kreuzgang stammt aus dem späten 13. Jahrhundert.