ANDALUSIEN 2009

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Gibraltar

Die hierzulande verbreitete Meinung, Gibraltar sei die Südspitze Spaniens, stimmt nicht. Gibraltar ist eine Halbinsel, die den Osten der Bucht von Algeciras begrenzt und deren Fläche weitgehend von einem riesigen Felsklotz eingenommen wird: den (nördlichen) Säulen des Herakles. 711 eroberten die Mauren unter Tarik, der den Felsen nach sich "Djebel al-Tarik" ("Tarikberg") benannte, Gibraltar. Erst 1462 konnten die Spanier ihn zurückerobern. Unter Georg von Hessen-Darmstadt (!) eroberten die Engländer den Felsen, der ihnen im Frieden von Utrecht 1713 "für alle Zeiten" zugesprochen wurde. Seitdem ist Gibraltar Kronkolonie und Zankapfel, aber immerhin gibt es jetzt "innerspanische" Flüge von Madrid nach Gibraltar.

Außer der bestimmenden Felsenformation erschien uns Gibraltar als eine lange Straße ("Main Street") mit vielen Foto-, Schmuck- und Souvenirläden und einem weitgehend von Affen bevölkerten Berg.
Baedeker empfiehlt, stressfrei nach Gibraltar zu fahren, indem man sein Auto auf spanischem Territorium stehen lässt. Diesem Rat sind wir gefolgt.

     

Kaum über der Grenze, wird man Hinweisen auf Britisches konfrontiert.

                 

     

Impressionen auf der Main Street.

                       

Die Bergbahn erinnert eher an Hochgebirge; dort wird man auch auf die bissigen Affen hingewiesen.

        

Blicke von der Bergstation Richtung Norden.

                    

Uns begegneten die Affen friedlich.

  

Blicke von der Bergstation nach Süden; Afrika zu sehen war uns nicht vergönnt. Der Kabinenführer der Bergbahn erzählte aber, am Vortag sei Gibraltar im Nebel gelegen und man habe über dem Nebel eine wunderbare Afrikasicht gehabt.

                    

Wahrlich, eine königliche Erscheinung!

Bei der Wanderung von der Bergstation zur Mittelstation begegnet man immer wieder Affengruppen ...

                 

wie zum Beispiel Mutter und Kind ...

     

oder Affen im Futter ...

           

oder einfach da sitzenden Affen.

     

Am Weg hinab liegt bei der Michaelshöhle auch eine Einkehrmöglichkeit. Wenn Baedeker schreibt, man nehme auch Euro, so sollte er dazuschreiben: "zum eigenen Vorteil" - der Kurs ist reichlich ungünstig!

                    

Trotz Fütterungsverbots gibt es wohl Leute, die den Affen Eis am Stiel spendieren.

  

Weitere Impressionen auf der Abwärtswanderung.

                    

     

Bei der Mittelstation stößt man wieder auf einen größeren Affentrupp, dessen Mitglieder wohl auf Busspiegel spezialisiert sind.

                       

        

Man kann auch nur eine Hälfte abwärts fahren.

                 

Wieder unten versuchten wir einen anderen Weg als die Main Street zu nehmen, trafen aber bald wieder auf ihr ein.

              

              

Impressionen der Main Street, jetzt in der Nachmittagssonne.

                       

                 

Am Ende landet man wieder in den Kasematten.

                    

Danach betrachtet man den Felsen wieder vom "Ausland".

  

Ansichten des Felsen von Norden und von Südwesten, von Algeciras.