ANDALUSIEN 2009

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Sevilla: Archäologisches Museum

Das Gebäude des Archäologischen Museums ist einer der ehemaligen Ausstellungspavillons der Ibero-Amerikanischen Ausstellung von 1929/30, nach Baedeker der "Pabellon del Renacimiento" (Renaissance-Pavillon), nach dem offiziellen Prospekt der "Pabellon de Bellas Artes". Die Sammlung geht auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück, als hauptsächlich mit Funden aus Italica eine öffentliche Antiquitätensammlung aufgebaut wurde.

                    

Im Untergeschoss wird in 10 Sälen Vor- und Frühgeschichte des Gebietes der heutigen Provinz Sevilla gezeigt. Herausragende Stücke sind das Idol von Valencina, der Schatz von Carambolo oder die kleine Astarte, deren Sockel das erste (phönizisch geschriebene) Zeugnis der Iberischen Halbinsel trägt.

               

           

Das Erdgeschoss enthält vorwiegend Zeugnisse aus Italica.

        

Schöne Mosaiken: zwei Medaillons mit den Jahreszeiten Hiems (Winter) und Aestas (Sommer) oder der Triumph des Bacchus.

                   

Bei Hermes/Merkus ist das Schuhwerk beachtenswert. Das Mosaik des Parisurteils aus Casariche (4. Jh.) wirkt recht provinziell.

                 

Immer wieder qualitätsvolle Stücke: das Alexanderportät etwa oder der Torso einer Diana/Artemis. Etwas rätselhaft die Fußspuren.

                    

Venus - wie üblich verführerisch.

        

Italicas Theater erbrachte viele Funde: Diana/Artemis oder die Rundaltäre mit den Mänadendarstellungen.

                    

Die betürmte Frau wird als Fortuna aus Italica bezeichnet. Interessant auch die Bronzetafeln mit dem Gesetzestext.

           

Die Trajanstatue aus dem Traianeum von Italica findet sich hier; in Italica steht nur noch eine Kopie.

  

Neben Hadrian finden sich hier auch noch Domitian, Vespasian ...

     

... Augustus und Galba!