ANDALUSIEN 2009
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Sevilla: Palacio de la Condesa de Lebrija Schomann erwähnt den Palacio
Lebrija nicht, Baedeker widmet ihm folgende vier Zeilen: "Haus Nr. 8
an der von der Kirche <San Salvador> nach Norden verlaufenden C. de
la Cuna ist der Palacio Lebrija (16. Jh.), ein schönes Beispiel für ein
Sevillaner Adelshaus. Heute ist hier eine Sammlung von römischen Mosaiken
und Funden aus Italica zu sehen." Dem interessierten Betrachter bietet sich im Grunde das Museum eines Museums: Unterschiedliche zusammengetragene Schätze werden in schon wieder anmutig altmodischen Behältern präsentiert. Die Lichtverhältnisse des Patios sind schwierig, da über ihm rote Segeltücher gespannt sind, die alles in Rotlicht tauchen. Im Arkadengang um den Hof sind größere Skulpturen aufgebaut, die teilweise nette Blick zulassen. Präsentation der Objekte, es sind sehr häufig Fragmente. Viele Mosaiken sind am Boden verlegt, einige zieren auch die Wände. Im Salon beeindrucken die prächtigen Azulejos. Andere Räume wirken eher wie Orte rustikaler Besonderheiten. Auch der hintere Hof bietet Unterschiedliches. Ein Stolz des Hauses ist das Ganymed-Mosaik. |