ANDALUSIEN 2009

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Jaen

Die Römer eroberten 207 v. Chr. den von den Karthagern befestigten Ort vor allem wegen den ringsum liegenden Silberminen und nannten ihn "Auringis". 712 zogen die Mauren ein; sie nannten den Ort "Yayyan" oder "Geen", was "Ort an der Kreuzung von Karawanenwegen" bedeutet (Baedeker). Der Ort wurde Stadt und die Hauptstadt einer Taifa, eines Kleinkönigreiches. 1246 vertrieb Ferdinand III. Ibn al-Ahmar, der sich nach Granada zurückzog. 1491 sammelten sich hier die Heere zur Eroberung Granadas.

Baedeker billigt Jaen einen "leicht rauen, stillen Charme" zu. Unser Spaziergang führte uns etwa von der Kathedrale im Osten bis Santa Magdalena im Westen. Die Rauheit konnten wir spüren, denn in diesem Bereich gab es - ganz anders als erwartet - keinerlei Speiselokale.

Von Martos, also vom Westen kommend, erkennt man schon von weitem den Burgberg mit dem Castillo de Santa Catalina; dazu eigene Seite.

Der Osten von Jaen liegt deutlich unter diesem Berg. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind gut beschriftet.

                    

In der Nähe der Kathedrale; die Kathedrale hat eine eigene Seite.

           

San Bartolome streiften wir nur, weil verschlossen.

           

Die Fuente de los Canos lag schön im Licht.

        

Dafür war San Andres wieder versperrt, so dass seine Kuppel und sein "prächtiges Chorgitter" (Baedeker) uns verschlossen blieb.

     

Unweit davon stießen wir auf den Palacio de Villardompardo. Seine Hauptsehenswürdigkeit sind die Arabischen Bäder aus dem 11. Jahrhundert, die man seit 1903 ausgegraben hat. Gleich im Patio links erhält man einerseits die freie Eintrittskarte (Verwendung von EU-Mitteln), muss man aber andererseits seine Kamera in einen Schrank einschließen: Strenges Photographierverbot! Schade, denn die Bäder bieten sehr schöne Raumeindrücke.

              

Santa Magdalena konnten wir erreichen; der Raudal, der alte, seit Römerzeiten benutzte Brunnen, war gerade Baustelle. Den "sehr stimmungsvollen Patio" (Baedeker) von Santa Magdalena konnten wir nicht sehen, da er für eine bald danach beginnende Chorveranstaltung abgesperrt war.

                       

Abschiedsblicke in der maurischen Altstadt