ANDALUSIEN 2009

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Martos

Fährt man von Cordoba über Baena nach Jaen, kommt man an Martos vorbei. Die Vorstellung von Martos, der "Olivenhauptstadt Spaniens", im Baedeker hatte uns neugierig gemacht: "Das aus der iberischen Siedlung Tucci hervorgegangene Martos wurde 1222 von Ferdinand III. den Mauren entrissen und war wichtiger Vorposten bei der Rückeroberung Cordobas. Ein Besuch in Martos lohnt sich schon durch den Gesamteindruck des Städtchens: Im Zentrum steigt der Burghügel auf, an den sich weiße Würfelhäuser in engen Gassen schmiegen; auf dem schroffen Felsen erkennt man die Ruinen des Castillo de la Pena de los Carvajales. ... Innerhalb der Mauern der zweiten Festung, der Stadtburg, steht die im 13. Jahrhundert erbaute und im 15. Jahrhundert gotisch veränderte Kirche Santa Maria de la Villa. Ein Barockretablo und ein frühchristlicher Sarkophag aus dem 4. Jahrhundert sind ihre bedeutendsten Schätze. Sehenswert sind noch das Rathaus von 1577 und der Renaissancebrunnen Fuente Nueva von 1580."
Nur, ohne gescheiten Stadtplan lässt sich das schlecht finden. Santa Maria kann man zwar auf dem ersten Bild gut erkennen, aber vom Platz bei Santa Marta, auf dem wir gelandet waren, kann man zwar den Burgberg hinter Santa Marta sehen, aber nicht die eigentlich sehenswerte Kirche. Und zum Castillo de la Pena hochzusteigen ist wohl ein Tagesprogramm - bei kühlerem
Wetter. So konnten wir dem lateinischen Werbeslogan (Bild 6) nicht folgen:
"Huc properate VIRI, salebrosam scandite rupem,
Pulchra laboris erunt praemia, palma, quies."
("Männer, eilt hierher, besteigt den holprigen Fels; ihr werdet schönen Lohn der Mühe haben: Siegespalme und Ruhe!")