ANDALUSIEN 2009

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Setenil de las Bodegas

Etwa in der Mitte zwischen Ronda und Olvera liegt Setenil. Besucht man nach Ronda noch Ronda la Vieja, also Acinipo, landet man fast zwangsläufig dort - und man wird es nicht bereuen.
Die Baedeker-Beschreibung klingt eher verhalten; hier heißt es, Setenil sei ein "Städtchen in fantastischer Lage in einem ausgewaschenen Flusstal. Es wird von einem gotischen Kirchenbau beherrscht; wesentlich interessanter jedoch sind die zahlreich in den Fels hineingebauten Wohnhäuser."
In Setenil selbst sind an manchen Gassen Informationsschilder über den Ort und seine Besonderheiten aufgestellt, so z. B. in der Calle Jaboneria. Dort wird auf die Vorgeschichte verwiesen; d. h. man hat hier in Setenil das Weiterleben der vorhistorischen Fels-Abris, was in den Häusern der Calle Cuevas del Sol besonders deutlich wird.
Wir gerieten auf der Fahrt von Acinipo nach Olvera eher zufällig in die Altstadt von Setenil, verirrten uns fast in dem Gewirre der alten, engen Gassen, fanden unten am Bach einen Parkplatz und machten uns auf die Suche nach der vermeintlichen Heladeria, die wir bei dem Hindurchirren gesehen zu haben vermeinten. Dabei stiegen wir auf der Südseite empor, hatten einen schönen Ausblick auf die Kirchenburg und das Umland, fanden tatsächlich den Platz, aber keine (offene) Heladeria, stiegen dann die Calle Herreria, die Schmiedegasse, hinab, durchwanderten die Calle Jaboneria, die Seifengasse, und gelangten über die Calle Cuevas del Sol, die Sonnenhöhlen-Gasse, wieder zurück zum Parkplatz.

Im Osten der Altstadt sind die Verkehrsverhältnisse noch "normal". Dort wird man auch auf die Photoobjekte hingewiesen.

                    

Erster Blick in die Calle Cuevas del Sol, die wir nachher von oben öfters sehen und auf der wir am Schluss zurückkommen.

        

Auf der Südseite steigen wir hinauf.

           

Schon auf halber Höhe hat man einen schönen Blick auf die Kirchenburg von Setenil.

        

Beim Weitersteigen sehen wir neue Häuser und alte Autos, aber auch immer wieder schmale Gassen, die aber - wenn nicht gerade Stufen da sind - befahren werden.

                    

Von der Höhe hat man dann einen schönen Panoramablick über Setenil und sein Umland.

                 

Auch beim Hinabsteigen gibt es schöne Blicke, auch auf die Calle Cuevas del Sol.

           

Platz in Setenil, mit Gasthäusern und der vermeintlichen Heladeria; die Eisreklame stand noch, das Lokal war geschlossen.

        

Von diesem Platz aus stiegen wir die felsenüberhangene Calle Herreria hinab.

           

Jenseits des Baches stießen wir auf die Calle Jaboneria.

              

Diese Gasse und weitere Schönheiten von Setenil werden an Ort und Stelle erklärt.

     

Dem Bach entlang ging's auf der Calle Cuevas del Sol zurück zum Parkplatz.

                    

Abschied von Setenil, einem besonderen, sehenswerten Ort.