ANDALUSIEN 2009

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Cadiz: Museum

An der Plaza de la Mina liegt im Norden der Altstadt das Museum von Cadiz. Es wurde 1838 entworfen und ist teilweise die Umgestaltung des säkularisierten Franziskanerklosters am gleichen Ort, dessen Klostergarten eben die heutige Plaza de la Mina war. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelten sich hier zwei Museen, zunächst das "Provinzialmuseum der Schönen Künste". Nach dem Fund des anthropomorphen Männersarkophags 1887 wurde dann das Archäologische Museum gegründet. 1970 vereinigten sich die beiden Museen mit dem neuen Namen: "Museo de Cadiz". Jetzt befinden sich im Erdgeschoss die archäologischen Sammlungen, die "Schönen Künste" im ersten Stock und die zeitgenössische Abteilung sowie die Marionettensammlung im zweiten Stockwerk. Herakles/Hercules spielt als Entsprechung des phönizischen Melkart in Andalusien und besonders in Cadiz eine besondere Rolle (s. dazu Bild 3).

           

Nach der Vorgeschichte werden die phönizischen Funde aus Cadiz und seiner Umgebung präsentiert.

        

Prachtstücke sind die beiden anthropomorphen Sarkophage. Der Mann wurde 1887 entdeckt, die Frau 1980.

        

Gottheiten und Schmuck

        

Die römischen Funde stammen aus Cadiz, die drei Büsten aus Medina Sidonia, dem alten Carteia.

              

Glanzstück der Krug aus Bergkristall

  

Andere römische Funde stammen aus dem nahe gelegenen Baelo Claudia, dessen Grundriss hier auch gezeigt wird.

              

Die Grabfunde reichen bis in die Spätantike, genauer ins Jahr 514.

                 

Im mittleren Stockwerk folgen die Gemälde bis zum 20. Jahrhundert.

Hier gilt es, unbekannte Namen zu entdecken oder von anderen (Zurbaran, vor allem Murillo) neue Aspekte wahrzunehmen.

                    

              

Das Jüngste Gericht, immer wieder ein aufwühlendes Thema - auch ein gute Gelegenheit, die eigenen Fähigkeiten in der Aktmalerei vorzustellen.

           

        

Im Flur ein schöner Gobelin

              

Psyche, den Amor erleuchtend - wunderschön doppeldeutig!

  

Vasen aus dem Klassizismus, im Henkel die Psychegestalt aufnehmend.

     

Und oben folgen die zeitgenössischen - und unmittelbarem Verständnis nicht unterworfenen - Werke.

     

Tritt man aus dem Museum, hat man den baumbestandenen Platz Mina vor sich.