ANDALUSIEN 2009


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Cadiz: Museum

Herakles hatte für Cadiz große Bedeutung, denn hier war - in der Nachfolge des phönizischen Melkart-Tempels - ein bedeutendes Herakles-Heiligtum. Im Mythos ist Cadiz durch die 10. Arbeit des Herakles, die Entführung der Rinder des Geryoneus, verbunden, die Hunger folgendermaßen darstellt:
"10. Die Rinder des Geryoneus. Geryoneus, ein Sohn des aus der Gorgo Medusa hervorgegangenen Chrysaor, ist ein dreileibiger Riese, der eine stattliche Rinderherde auf der Insel Erytheia, weit im Westen, besitzt. Auf dem Wege dahin errichtet Herakles die nach ihm benannten beiden Säulen (die Felsen von Gibraltar und Ceuta). Den Sonnengott, der ihm mit seinen Strahlen hart zusetzt, greift Herakles mit seinen Pfeilen an. Helios bewundert den Mut des Helden und borgt ihm seinen goldenen Becher, in dem er allnächtlich den Okeanos durchquert. Herakles erreicht mit diesem Becher die Insel Erytheia und tötet hier die Wächter der Herde, den Riesen Eurytion und den zweiköpfigen Hund Orth(r)os. Als er die Herde wegtreiben will, erscheint Geryoneus und stellt Herakles zum Kampf. Der Heros erlegt den Riesen durch einen Pfeilschuß. Dann treibt er die Herde über Spanien, Gallien, Italien und Sizilien nach Griechenland. Dabei besteht er Kämpfe mit räuberischen Eingeborenen, erschlägt in Rom den Riesen Cacus und in Sizilien den Faustkämpfer Eryx. Eurystheus opfert die Rinder der Hera." (Herbert Hunger, Lexikon der griechischen und römischen Mythologie, 6. Auflage: 1969, S. 165)

Über den Melkart-Tempel auf der Insel Sancti Petri informiert diese Seite (auf Spanisch):
http://www.laisladelsur.com/monumentos/sancti-petri.asp