ANDALUSIEN 2009

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Medina Sidonia

Der zweite Besuch am ersten Tag in Andalusien, dem 23. Mai, galt einem weiteren Weißen Dorf, nämlich Medina Sidonia.

Nach Baedeker besteht die Vermutung, phönizische Siedler aus Sidon hätten hier gesiedelt. 1292 wurde Medina Sidonia vom König Alfons X. dem Eroberer von Tarifa, Guzman el Bueno, übergeben, dessen Familie eine der mächtigsten in Spanien und 1430 in den Herzogsstand erhoben wurde.
Bei unserem Besuch standen wir häufig vor verschlossenen Türen: Das Kastell wird restauriert, die römische Kanalisation ebenfalls und Santa Maria la Coronada war auch versperrt. Aber das Weiße Dorf machte sich gut unter weißen Wolken am blauen Himmel.

        

Vom Parkplatz unterhalb der Altstadt kamen wir erst zum Hauptplatz, in dessen Verlängerung wir den Platz unter dem Arco de la Pastora, dem maurischen Stadttor der Altstadt, erreichten.

           

     

Hinter dem Stadttor ging's aufwärts, vorbei an netten Baudetails.

     

Vor der Kirche Santa Maria la Coronada erstreckt sich deren schöner Platz, bei dem man versteht, warum manche andere Orte auf ihren "ganzen Plätzen" ein Parkverbot erlassen haben.

           

Oberhalb der Kirche liegt der ruinöse Alcazar; das Kastell wurde, wie schon gesagt, restauriert.

              

Lange suchten wir in Sidonias Gassen die römische Kanalisation, bis wir sie an anderem Ort, aber geschlossen, fanden.