ANDALUSIEN 2009

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 Arcos de la Frontera

Am Morgen des 23. Mai begann unsere Fahrt durch Andalusien mit dem Besuch des ersten Weißen Dorfs, sozusagen unserer temporären Heimatgemeinde: Arcos de la Frontera. 

Karthager und Römer waren schon hier (Colonia Arcensis), bei den Mauren des 11. Jahrhunderts war Medina Arkosch Hauptstadt einer Taifa, ab 1250 gehörte Arcos zum christlichen Spanien. Beeindruckend ist die Lage auf dem Bergsporn; der Grundriss ist - so Baedeker - "unverkennbar maurisch".

  

Unterhalb der Altstadt sind die Straßen noch relativ breit, sie werden aber auf dem Weg in die Höhe, zur Kirche Santa Maria de la Asuncion, immer schmaler. Santa Maria fanden wir leider verschlossen vor. Das kam aus unterschiedlichen Gründen (Siesta, Restaurierung, Dauerzustand) immer wieder vor.

              

Die Plaza del Cabildo wird von einer Burg maurischen Ursprungs (in Privatbesitz), der Kirche Santa Maria, dem Parador in der Casa del Corregidor und einer Aussichtsterrasse für "atemberaubende Blicke in die Tiefe" (Baedeker) gesäumt.

           

Auch im Süden der Plaza del Cabildo geht's eng weiter.

        

Bald steht man unvermittelt vor Don Pedro. Die beiden Kirchengemeinden sollen "jahrzehntelang auf höchst unchristliche Weise miteinander verfeindet" gewesen sein (Baedeker).

                       

Zum südlichen Mirador geht's relativ steil hinab.

     

Auch auf dem Rückweg zum Parkhaus entdeckt man Neues.